
Wirkung zu messen heißt für uns nicht, am Ende eines Projekts Zahlen zu präsentieren, sondern währenddessen besser zu werden. In komplexen soziotechnischen Innovationsprozessen entstehen Technologien, die tatsächlich im Alltag der Menschen ankommen. Dort setzen wir an: im Feld, kollaborativ, iterativ und mit einem klaren Fokus auf Empowerment, Inklusion und Teilhabe.
Unsere Wirkforschung arbeitet deshalb als lernendes System. Wir kombinieren qualitative Analysen, visuelle Reflexionsmethoden und agile Entscheidungsprozesse, um sichtbar zu machen, warum bestimmte Ansätze funktionieren oder scheitern.
Mit der systematischen Reflexion der Wirkung auf Nutzende, der Wirksamkeit einer Intervention und aufgestellten Annahmen im Bezug auf angestrebte Impactziele, fördern wir für den sozialverantwortlichen Einsatz von innovativen Technologien. Ausgehend von Ankerwirkmodellen stellen wir projektspezifische Modelle auf, die Orientierung für die Erhebung und Diskussion von Wirkungen und Annahmen einer Maßnahme, eines Angebotes oder eines Arbeitsbereiches bieten.
Unsere Erkenntnisse wirken unmittelbar: Innerhalb von Projektteams, in Communities und für die Weiterentwicklung technologischer Lösungen.
Dafür nutzen wir reflexive, partizipative und prozessorientierte Methoden, die nicht nur Ergebnisse messen, sondern Entscheidungspfade, Dynamiken und systemische Barrieren sichtbar machen.